USA: Massenmord an Armeniern ist Genozid
Und Massenmord an Deutschen?

Die Nachricht, die in diesen Tagen durch die Medien ging, war alarmierend.
Endlich soll die Ermordung von bis zu 1,5 Millionen Armeniern in der Zeit des I. Weltkrieges durch das Osmanische Reich - heute Türkei - als Völkermord eingestuft werden. So hat der Auswärtige Ausschuss des Repräsentantenhauses in Washington entschieden. Ob es auch im Plenum der Kongresskammer zur Abstimmung kommen wird, ist gegenwärtig offen.

Das Jahr 1915 gilt als der Beginn systematischer Verfolgungen der Armenier, bei denen es sich - wie die FAZ schreibt - aus Sicht der armenischen und einer Mehrheit der internationalen Historiker um einen Völkermord gehandelt hat. Anders als in früheren Jahren wird im offiziellen Ankara eine von blutigen Exzessen begleitete Vertreibung der Armenier in jener Zeit nicht mehr geleugnet. Von "Völkermord" hingegen will die Türkei nichts wissen.

Und Deutschland? Und Polen? Und die Tschechei? 15 Millionen Deutsche wurden zwischen 1944 und 1948 ihrer Heimat beraubt, 2,5 Millionen von ihnen fanden dabei einen zumeist schrecklichen Tod. Es sind Verbrechen geschehen, die zu den schlimmsten der Menschheitsgeschichte gehören. Doch wer nennt heute diese Verbrechen Verbrechen?

Wann wird auch in Deutschland von Völkermord die Rede sein, wenn es um unsere jüngere Geschichte geht, um Europa und unsere gute Nachbarschaft mit den Staaten im Osten? Eine stabile Zukunft kann nur auf einem gesicherten Fundament gedeihen - einem Fundament der Wahrheit. Gewiß - Wahrheit lässt sich zwar unterdrücken. Doch wie lange noch?



Völkerrecht

Prof. Alfred de Zayas in "50 Thesen zur Vertreibung", erschienen im Verlag Inspiration Un Limited, München / London.

Obwohl das Selbstbestimmungsrecht der Völker 1945 noch nicht zum zwingenden Völkerrecht gehörte, waren Vertreibungen bereits nach dem damals geltenden Völkerrecht absolut unzulässig und in der an den Deutschen durchgeführten Form sogar verbrecherisch. Die Haager Landkriegsordnung von 1907 war im Zweiten Weltkrieg anwendbar. Artikel 42 bis 56 beschränken die Befugnisse von Okkupanten in besetzten Gebieten und gewähren der Bevölkerung Schutz, insbesondere der Ehre und der Rechte der Familie, des Lebens der Bürger und des Privateigentums (Artikel 46) und verbieten Kollektivstrafen (Artikel 50). Eine Massenvertreibung bedeutet eine ungeheure Verletzung der Haager Landkriegsordnung.

Auch gemäß der bereits 1899 formulierten "Martens´schen Klausel", die Mindeststandards formuliert für "Fälle, die von den geschriebenen Regeln des internationalen Rechts nicht erfasst sind," sind Vertreibungen rechtswidrig. Diese Klausel gehörte damals, wie die Urteile des Nürnberger Kriegsverbrechertribunals zeigen, ihrerseits dem verbindlichen Völkerrecht an. Die für die Vertreibung Verantwortlichen können sich darum auch nicht auf ein angeblich fehlendes (explizites) völkerrechtliches Vertreibungsverbot berufen.

Warum also kein Völkerrecht für Deutschland? Die Bundesregierungen schweigen. Und nicht nur das. Sie haben den Beitritt Polens und der Tschechei zur Europäischen Union sogar gefördert. Was wurde? Polen sieht sich nach wie vor nur als Opfer. Die Tschechen bleiben bei den Benesch- Dekreten. Und was macht Deutschland?



Das vergessene Dorf
Auf Spurensuche im Westen Russlands

Alfred Zips war Soldat der deutschen Wehrmacht. Ob er wollte oder nicht -im Polenfeldzug war er dabei, im Krieg mit Frankreich und schließlich auch mit Russland. Vier mal verwundet, Träger des Eisernen Kreuzes, der Silbernen Nahkampfspange und anderer Auszeichnungen - Alfred Zips tat ganz einfach seine Pflicht. Irgendwo in Russland war es dann, als ihn das Soldatenschicksal ereilte. Seit Juli 1944 wartete die Familie im Sudetenland vergeblich auf ein Lebenszeichen des Ehemanns und Vaters. Kein Gruß, kein Brief mehr von ihm. Aber der Kompanieführer schrieb - und meldete den Obergefreiten Zips als vermisst Immerhin, es war keine Todesnachricht, und die Hoffnung blieb. Die schwand erst nach Jahren, als auch der letzte deutsche Kriegsgefangene heimgekehrt war aus den Weiten Sibiriens. …. Zips gehörte nicht dazu. Ein Schicksal, dass die Familie Zips mit unzähligen anderen Familien teilen musste.

Dem Sohn Alfred ließ das keine Ruhe. Ein Leben ohne den Vater - daran hatte er sich gewöhnen müssen. Inzwischen erwachsen, Offizier bei der Bundeswehr und anschließend Vorstand der Johanniter, wurde in ihm der Wunsch übermächtig: Was war mit meinem Vater? Wann ist er gestorben, wie ist er gestorben, wo könnte sein Grab sein? Und er begann mit der Spurensuche.

Hier ist sein Bericht.



Pilsudskis
Traum

Der 1. September 1939 war ein Datum, das die Welt verändern sollte. Es war der Tag, an dem Deutschland in Polen einmarschierte. Der deutsche Angriff auf Polen war seit längerem herausgefordert worden. Nur wenige Tage später griffen auch sowjetrussische Truppen in Polen ein. Nach 18 Tagen war alles vorbei, Polen besiegt.

Doch was waren die Folgen? Die kriegerischen Auseinandersetzungen in Europa standen erst an ihrem Anfang. Am Ende wurde allein Deutschland schuldig gesprochen - sogar in den Reden deutscher Politiker und in den Texten öffentlicher Medien. Der so genannte Mainstream will es offenbar so: "Politische Korrektheit" eben in unserem Land.

Ist das die Wahrheit? Sind wir, die Deutschen, wirklich alleine schuld am Ausbruch dieses schrecklichsten aller Kriege? Müssen wir die Last, die uns als "Tätervolk" auferlegt ist, denn ausschließlich tragen? Müssen wir sie überhaupt tragen? Oder war die Geschichte vielleicht doch anders, als Deutschlands heutige Meinungsmacher sie uns täglich präsentieren?

Wir müssen weg von dieser Diktatur der Sprachregelung. Und wir müssen selber untersuchen, was damals wirklich geschah - und uns ein eigenes Urteil bilden.

"Pilsudskis Traum" will einen Anstoß geben. Lesen Sie deshalb die folgenden Kapitel. Und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung - unabhängig und ideologiefrei.



Liebe Leserin, lieber Leser,

erlauben Sie mir noch ein persönliches Wort zu „Pilsudskis Traum“. Ich hatte es geahnt, im Sommer 2009. Der 1. September wird kommen, die Gedenkfeier in Danzig zum Kriegsbeginn, der Auftritt der deutschen Bundeskanzlerin mit ihrem bekannten Schuldritual. Und eben das hatte ich mit etwas mehr Sachinformation für die Regierungsspitze vermeiden wollen. Deshalb schrieb ich „Pilsudskis Traum“ und schickte das Heftchen frühzeitig an die Kanzlerin – an sie und andere Mitgliedern der Bundesregierung und des Parlaments..

Was hat es genutzt? Nichts! Außer einer kurzen „Empfangsbestätigung“ – keine Reaktion. In Danzig ist es gekommen, wie erwartet. Die Rede von Frau Dr. Merkel ist bekannt, viele ihrer Bekundungen sind – falsch, zum Nachteil unseres Landes. Warum macht sie das?

Bitte lesen sie „Pilsudskis Traum“ und bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil.

Ihr




Offener Brief an die Bundeskanzlerin als PDF (55 KByte)

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Zitate zur Lage

So wurde die Saat der Ereignisse, welche die westliche Welt in eine neue Katastrophe im Jahr 1939 stürzte, in ihrer Gesamtheit schon in den Jahren 1918-1919 von den Alliierten gesät.
(George F. Kennan, Historiker und einer der bedeutendsten Diplomaten der USA)

Pilsudskis Traum


Pilsudskis Traum als PDF (114 KByte)

Deutschland zahlt

Es zahlt heute nicht nur für Europa, zahlreiche internationale Verpflichtungen und die Vereinten Nationen - trotz immer noch bestehender Feindstaatenklausel! - es zahlt auch noch für den Ersten Weltkrieg. Der war bekanntlich mit dem Vertrag von Versailles und seinen unerträglichen Reparationslasten 1919 beendet worden.

Bis zum Jahr 1952 - so ist in den "Vertraulichen Mitteilungen" zu lesen - hatte Deutschland rund 1,5 Milliarden Mark an Kriegsschulden ( Geld, außer all den anderen Belastungen!) getilgt. 1953 wurde im Londoner Schuldenabkommen eine Stundung der Zinsen für die noch ausstehenden Beträge bis zur deutschen Wiedervereinigung vereinbart. Die kam bekanntlich am 3.10 1990 und damit die neuen Fälligkeiten. Am 3. Oktober 2010 soll nun die wirklich letzte Rate in Höhe von 56 Millionen Euro bezahlt werden - fast 100 Jahre nach dem Beginn des Ersten Weltkrieges.